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Der Blog auf Zwischen den Gedanken

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Die Unsicherheit des Menschen

Vom 23.10.2014 | 547 mal gelesen

"Menschen können manchmal nicht anders, als ihrer Unsicherheit Gehör zu verschaffen. Hinter ihrer selbstsicheren Fassade, regiert das Chaos. Viele Meinungen und Idee blitzen auf und erhellen scheinbar ihre seelische Umnachtung. Da wird sehr genau acht darauf gegeben 'wie' die Umwelt sich verhält. Sie vermuten beim Anderen, was in ihnen selbst aufblitzt:

Egoismus, Selbstzweifel, Wünsche, Sorgen und Nöte. Ruhe und Stille wird mit vielen Attributen belegt. Dabei ist da nur nichts. Freundlichkeit, Offenheit bedingt durch den Umstand, mit sich selbst im Reinen zu sein, läßt in Form von Stille viel Raum für Spekulationen. Ein Mensch der 'weniger' ist, nimmt weniger Raum ein ... und so bleibt 'mehr Raum' für den Neurotiker für seine Selbstdarstellung.

Dem Unsicheren Menschen reicht es also nicht, einen ruhigen Menschen um sich zu haben, um selbst ruhig zu werden, sich mitnehmen zu lassen auf eine wundersame Reise nach Innen - näher und näher zu sich selbst, dem eigentlichen Zentrum des Geschehens.

Er will (WILL !;) auf Teufel komm raus (sich selbst) beweisen, daß er nicht das Problem ist ... und kann überhaupt nicht sehen, daß der Gegenüber gar nicht in Ebenen wie 'Problem und Fehler' denkt und lebt.

Davon abbringen oder gar eines besseren überzeugen, ihm vor diesem Krieg zu schützen, ihn vom inneren Schlachtfeld holen, kann niemand ... wer sollte das auch tun ? Der Mensch der für sich selbst bereits erkannt hat, daß er es nur selbst für sich erkennen konnte ?

Innerer Traum wird also zur Wahrheit des Menschen. Er verbeisst sich in der Idee die er vom Gegenüber hat. Egal was man selbst darauf hin erwidert, sagt, tut, es bestärkt nur diese selbstzerstörerische Idee des Menschen.

Statt zu sich zu kommen, statt ehrlich zu Sein, benötigt er jemanden auf seiner Theaterbühne. Er will spielen, sein Drama vollziehen und benötigt den Gegenpol. Dabei ist es offensichtlich, daß er all das vom Herzen nicht tun will.

Er hat im äußeren Streit den Inneren, gegen die Angst, schon lange verloren ...

... und ist der Angst vorm Schmerz verfallen, rennt vor diesem in geistigen Lug- und Trugbildern davon - versucht zu entkommen.

Dabei kann er dem eigenen Schmerz und Selbstzweifel niemals durch Weglaufen und der vermeintlichen Denunzierung eines Anderen entkommen. Er könnte nur eines tun:

Inne halten ... anhalten in seinem wahnsinnigen Treiben ... und still beobachten. In den Schmerz hineingehen ... ihn erforschen ... anschauen ... anfühlen ... erfahren was ihn treibt, wovor er angst hat ... und dann erkennen:

Ich bin nicht der Schmerz !

Ich habe das nicht nötig ! Ich kann freundlich zu mir sein in erster Linie und mit diesem irrsinnigen Spiegelspiel aufhören, indem ich meine Blickrichtung ändere ... von zum anderen hin, hin zu mir selbst.

Es gibt keine Feinde da draussen in der Welt, ganz egal was die Stimme im Kopf dir erzählt. Es ist nur ein Versuch dich weiterhin zu binden ... unten zu halten ... Entwicklung zu behindern, durch Ablenkung und dem Versuch die Welt weiterhin für dumm zu verkaufen.

Es ist die größte Schmach die ein Mensch sich selbst antuen kann ... den Fehler beim anderen zu suchen. 'Den Fehler' den es so gar nicht gibt, der erfunden ist.

Denn der Mensch ist immer er selbst ... ganz allein mit sich und seinen Selbstzweifeln, Gefühlen und Ideen über Gott und die Welt.

Geht er in den Schmerz hinein, was er nur tun wird, wenn er sein eigenes Verhalten NICHT mehr akzeptiert, dann erlebt er die Auflösung, daß Ende dieses Alptraums.

Solange er aber noch nicht bereit dazu ist, wird er weiterhin die Welt für etwas bluten lassen wollen, was er nicht einmal wirklich versteht.

"WARUM BIN ICH SO ?!?" ... und dem sich daraus ableitenden "WILL ICH SO SEIN !?!"

Diese Frage obliegt ihm selbst ... und auch die Antwort ist seine allein ......................................... der Wunsch nach wirklichem Frieden wird ihn, wie ein Licht, aus dem dunklen Kaninchenbau leiten.

Er muß genug haben von Streit, Angriff, Verteidigung, Entschuldigungen, schlechtem Gewissen und Läuterung. Er muß begreifen, daß er in Wahrheit nur über sich selbst alles erfahren kann, was es zu wissen braucht, doch alles was er über jemand anders und der Welt zu wissen glaubte, nur Einbildung ist - Fantasie.

Er muß bei sich selbst ankommen, ohne dies durch künstliche psychische und weltliche Abschottung zu simulieren und nur so zu tun als ob.

Er MUSS es, denn tut er es nicht, bleibt er in seinem inneren gedanklichen Schauspiel aus Vermutungen und Interpretationen gefangen.

Sein tiefer und inniger Wunsch nach Befreiung wird ihn dann zur Freiheit führen ... dem Wissen, daß er all das nicht mehr zu leben braucht was er in solchen Momenten noch glaubt leben zu 'wollen'.

Er stellt sich dann freiwillig der Angst vorm Schmerz unzulänglich und nicht richtig oder auch 'nicht genug' oder 'nicht gut genug' zu sein ... und erkennt, daß er bereits frei IST ... das er rein ist - klares Licht ... Liebe ... und zwar die echte Variante ... die, die kein Gegenteil mehr kennt und es nicht nötig hat in der Welt nach sich zu suchen. "

Michael Bastinac

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